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Weiter auf Wachstumskurs
Der offene Immobilienfonds ist seit zwei Jahren bei Anlegern absolut en vogue.
Nach 15 Milliarden Euro Nettomittelzufluss in 2002 wurden auch 2003 wieder 13,7
Milliarden Euro eingesammelt. Das gesamte Fondsvermögen ist damit auf 85,1
Milliarden Euro angewachsen (Quelle: www.bvi.de).
Obwohl in der breiten Öffentlichkeit weit weniger wahrgenommen, hat der geschlossene
Immobilienfonds im vergangenen Jahr ein Fondsvolumen von 11,25 Milliarden Euro
realisiert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von neun Prozent.
Unabhängig von den in den vergangenen zwei Jahren höheren Volumina der offenen
Fonds zeigt sich in den kumulierten Beträgen das vorher immer umgekehrte Verhältnis
sehr gut: Mit 159,6 Milliarden Euro haben die Anleger und Initiatoren geschlossener
Immobilienfonds 88 Prozent mehr in Immobilien investiert als die offenen Kollegen,
deren Geld zu einem nicht unerheblichen Teil sogar in Geld- und Rentenpapieren steckt.
Interessant ist zudem ein Vergleich der volkswirtschaftlichen Bedeutung der beiden
Produkte für Deutschland: Während bei den geschlossenen Immobilienfonds das kumulierte
Volumen mit 127,2 Milliarden Euro zu 80 Prozent in deutschen Objekten steckt, liegt
der Anteil der inländischen Liegenschaften bei den offenen Fonds weit darunter. In
absoluten Beträgen ausgedrückt, liegt das Inlandsimmobilienvermögen bei höchstens
einem Drittel. Der Auslandsanteil hingegen ist in etwa vergleichbar.
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