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Immo-Leasingfonds unbedeutend
Die im vergangenen Jahr in Immobilien-Leasing geflossenen Beträge tendieren
inzwischen gegen Null. Nennenswert konnte nur noch bei den Mobilien-Leasingfonds
platziert werden. Allerdings reichte das nicht aus, um den Gesamtmarkt zu
stabilisieren. Magere 257 Millionen Euro (minus 41 Prozent) kamen zusammen.
Neben dem Hamburger Emissionshaus Rothmann & Cie. spielen in diesem Geschäft
nur noch die Geno Asset Finance, die H.F.S. Hypo Fondsbeteiligungen für
Sachwerte und die SachsenFonds eine bedeutendere Rolle.
Der Grund für den Absturz der einst so beliebten Produktgruppe liegt ganz
klar im Paragraf 2b Einkommensteuergesetz. Um nicht unter dieses
Verlustausgleichsverbot zu fallen, mussten die Konzepte so verändert
werden, dass es die Anleger offensichtlich nicht mehr anspricht. Ob
es allerdings auch in diesem Jahr dabei bleibt, ist ungewiss.
Steuerexperten sehen im fünften Bauherrenerlass durchaus die Möglichkeit,
den 2b zu umschiffen, indem ein Angebot als Blindpool konzipiert wird.
Denn dann würde es nach dem Erlass nicht als Fondsmodell gelten. Die Folge
wäre, dass es nicht unter den Paragraf 2b fällt, der die Handhabung von
Verlustzuweisungsmodellen regelt. Ob diese etwas gewagte Konstruktion allerdings
wirklich am Ende Bestand vor der Finanzverwaltung hätte, sollte zuvor sehr
genau geprüft werden. Ohne diesen Ansatz bleibt das Volumen auf einem
unbedeutenden Niveau.
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