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Internationale Investments
Offene Immobilienfonds haben lange hauptsächlich nur in deutsche Büroimmobilien
investiert und ein wenig Einzelhandelsobjekte beigemischt. Die Risiko- und
Renditedifferenz zwischen den einzelnen Fonds war gering. Anfang der 90-er
Jahre entdeckten sie andere europäische Märkte, vor allem Großbritannien
und die Niederlande. Jetzt setzen sie zum Sprung auf alle Kontinente an.
Immobilien in den USA erwerben die Fondsmanager beider Fondsarten fast
schon routinemäßig, die ersten waren auf Einkaufstour in Australien,
Japan und den osteuropäischen EU-Beitrittsländern. Im Ausland winken höhere
Mietanfangsrenditen als in Deutschland, der Preis dafür sind jedoch größere
Risiken, da die Märkte in diesen Ländern höheren Schwankungen unterliegen.
Außerhalb des Euroraums kommen Währungsrisiken hinzu. Damit kann die
Renditerechnung am Ende schon ganz anders aussehen.
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