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Auf- und Absteiger

Auf- und Absteiger des Jahres aus Gesamtsicht: Gewinner sind Geno (Immobilien) und VIP (Medien) - DB Real Estate (Immobilien) verliert

Ein Vergleich der reinen Platzierungszahlen 2002 zu 2003 zeigt neben MPC und HCI noch eine Reihe weiterer Aufsteiger des Jahres 2003: Mit 181,2 Millionen Euro Zuwachs (plus 123 Prozent) hat das zum Genossenschaftsverbund und zur Citibank gehörende Unternehmen Geno Asset Finance stark von der Auflösung der DG-Anlage profitiert. Sicher ist ein Großteil der Nachfrage nach Beteiligungsmodellen bei Raiffeisen- und Volksbanken auf das Konto der Frankfurter gegangen.

Knapp dahinter lag mit einem Zuwachs von 177,1 Millionen Euro (plus 289 Prozent) die Münchner VIP Vermögensberatung für Banken, die bisher nur im Medienfondsbereich aktiv war. Das soll sich nach den Vorstellungen des Vorstands Andreas Schmidt dieses Jahr ändern. Er will unter anderem 2003 erstmals einen Immobilienfonds auflegen.

Die Verliererin des Jahres war die zur Deutschen Bank gehörende DB Real Estate. Sie hat mit einem Rückgang von 277,8 Millionen Euro (minus 66 Prozent) nur noch ein Volumen von 141,7 Millionen Euro erreicht. Allerdings dürfte dieser Verlust die Frankfurter Banker nicht besonders getroffen haben, da sie im Bereich der offenen Immobilienfonds sehr erfolgreich unterwegs waren. Schließlich ist nicht für jedes Objekt ein ausführlicher Prospekt mit allen Angaben zur Immobilie, zu den Mietverträgen und vielen anderen Dingen notwendig.

Ebenfalls auf der Verliererliste befindet sich die Commerzbank, die im Jahr 2002 noch als Medienfondsinitiatorin tätig war. Der damals von Vielen nicht verstandene Schritt, der im eigenen Haus angesiedelten CFB Commerz Fonds Beteiligungen Konkurrenz zu machen, ist nun wieder aufgehoben worden. Dementsprechend steht die Bank selbst mit einem Ergebnis von Null und einem Minus von 157,5 Millionen Euro weit oben auf der Verliererliste - ebenso wie die HL Hannover Leasing, die ALCAS oder Jamestown. Bei Letzterem ist der Rückgang allerdings ausschließlich auf eine Angebotsknappheit und nicht auf einen Nachfrageschwund zurückzuführen.

Der seit vielen Jahren anhaltende Trend zu einer Konzentration des Marktes auf die großen Anbieter hat sich auch in 2003 fortgesetzt. Zehn Prozent der Anbieter erbringen inzwischen 64 Prozent des Marktvolumens. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies ein eindeutiger und sehr gleich bleibender Trend. Von 57,1 Prozent in 1998 hat sich der Konzentrationsprozess im Hinblick auf den Marktanteil ständig erhöht (1999: 58,7 Prozent; 2000: 59,7 Prozent; 2001: 61,4 Prozent; 2002: 62,3 Prozent). Ähnlich eindeutig wie am Gesamtmarkt ist dieser Trend bei den Immobilienfonds. Hier platzieren zehn Prozent der Anbieter mittlerweile 58,7 Prozent des Gesamtmarktvolumens. Sechs Jahre vorher lag der Anteil noch bei 47,8 Prozent.


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