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Deutsche Fonds: Top Five
Die Top Five bei deutschen Fonds: ALCAS, DCM, CFB, Falk und H.F.S.
Neben der Münchner ALCAS, die mit 182,9 Millionen Euro Eigenkapital und 773,0
Millionen Euro Fondsvolumen den ersten Platz bei den Deutschland-Immobilienfonds
belegte, kam die ebenfalls in München ansässige DCM Deutsche Capital Management
auf das Siegertreppchen. Der DCM reichte ein Volumen von 132,9 Millionen Euro
(plus 32 Prozent), um insgesamt auf Platz zwei und bei den bankenunabhängigen
Anbietern auf Platz eins zu kommen. Hauptverantwortlich für den Zuwachs war die
Deutsche Bank, die im vergangenen Jahr erhebliche Umsätze für die DCM tätigte.
Die Nummer drei kommt aus dem Haus der Commerzbank. Nachdem in den beiden Jahren
zuvor der Schwerpunkt auf andere Beteiligungsmodelle gelegt worden war, konnte
2003 bei der CFB Commerz Fonds Beteiligungen mit 130,6 Millionen Euro Anlegerkapital
wieder ein nennenswertes Volumen im Bereich der Deutschlandfonds erreicht werden.
Allerdings ist es auch hier so, dass darüber hinaus das Mutterhaus deutliche Beträge
von konzernfremden Anbietern vertrieben hat.
Gelitten unter der Tendenz hin zu den Bankvertrieben hat die Nummer vier, die im
Vorjahr noch größte bankenunabhängige Initiatorin von Deutschlandfonds war. So
musste der langjährige Marktführer bei deutschen Renditefonds, die Münchner Falk
Capital AG, einen Umsatzrückgang von zehn Prozent auf 106,5 Millionen Euro hinnehmen.
Falk setzt nach wie vor auf den freien Vertrieb. Vertriebspotenziale bei Banken
werden noch nicht ausgenutzt. Dabei entfielen gerade einmal 74 Millionen Euro auf
klassische Produkte und 32,5 Millionen Euro auf den sehr innovativen Zinsfonds.
Mit diesem Produkt werden kurzfristige Zwischenfinanzierungen von Immobilien dargestellt.
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