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Schiffsbeteiligungen: Plus 58 Prozent
Mit einem Marktanteil von 22,4 Prozent bekamen die Schiffsbeteiligungen
erstmals das größte Stück des Gesamtkuchens ab. Denn das platzierte Eigenkapital
lag mit 2,33 Milliarden Euro knapp vor den Immobilienfonds Deutschland.
Der sensationelle Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent machte 2003
zum absoluten Rekordjahr. Welche Bedeutung damit für die internationale
Werftenindustrie verbunden ist, zeigt das Gesamtinvestitionsvolumen:
Insgesamt 5,96 Milliarden Euro flossen in verschiedenste Schifftypen -
allerdings erneut (zumindest relativ) weniger in den Containerbereich.
Stark zugelegt haben dagegen die Rohöltanker sowie die Produkten- und Chemikalientanker.
Eine aus deutscher Sicht bedauerliche Entwicklung war im Bereich der
Herstellerländer zu beobachten. Nachdem im Vorjahr mit 14 Prozent wenigstens
jedes siebte Schiff in Deutschland produziert wurde, sank der Anteil 2003
auf den bisherigen Tiefststand von sieben Prozent. Ebenfalls leicht verloren
hat Korea als wichtigster Werftenstandort. Nach 69 Prozent in 2002 flossen
nur 53 Prozent dorthin. Von den Kapazitätsengpässen profitiert haben China
und Japan, die zwölf und 15 Prozent der Gelder verbuchten.
HCI wieder Marktführer bei Schiffsfonds
Der mit einem historisch kumulierten Eigenkapital von 2,9 Milliarden Euro
größte Initiator von Schiffsbeteiligungen beanspruchte im vergangenen Jahr
wieder seine Führungsrolle. Mit 289 Millionen Euro Eigenkapital erreichten
die Konzeptionäre aus Jork bei Hamburg fast eine Verdopplung gegenüber dem
Vorjahr. Stolze 19 Prozent Wachstum auf 240,7 Millionen Euro kamen aber auch
bei Dr. Peters zusammen. Sehr knapp gestaltete sich die Entscheidung um den
dritten Platz. Mit gerade einmal 100.000 Euro Unterschied landete MPC
Münchmeyer Petersen Capital hinter dem Fondshaus Hamburg. Diese verbuchten
den höchsten Zuwachs aller Anbieter im Schiffsbereich: Mit 182,7 Millionen
Euro sammelten sie stolze 142,8 Millionen Euro mehr ein als noch 2002.
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