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Gutes Jahr für Medienfonds
Lange mussten die Initiatoren von Medienfonds auf die Auslegung der
Produzenteneigenschaft warten. Im Sommer vergangenen Jahres kam dann
endlich das zumindest teilweise aufklärende Schreiben der
Bundesfinanzverwaltung. Vor allem die großen Bankeninitiatoren
haben sehr schnell reagiert und noch rechtzeitig vor dem Jahresende
neue Fonds auf den Markt gebracht. Nur dadurch war ein völliger
Einbruch des Platzierungsvolumens zu verhindern. Mit dem Endergebnis
von 1,76 Milliarden Euro Anlegerkapital (2002: 1,62 Milliarden Euro)
kann die Branche sehr zufrieden sein. Das Gesamtinvestitionsvolumen
steigerte sich mit 27 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro sogar noch deutlicher.
Stark verantwortlich für den Umsatzanstieg war die Münchner ALCAS,
die mit ihren 398,1 Millionen Euro Anlegerkapital einen Marktanteil
von 22,6 Prozent erreichte. Ebenfalls in München sitzt die HL Hannover
Leasing. Sie kam mit ihren 253,2 Millionen Euro auf Platz zwei der Hitliste.
Zum Shootingstar des Jahres avancierte die VIP Vermögensberatung für Banken.
Sie konnte ein Anlegerkapital in Höhe von 238,4 Millionen Euro einwerben.
Nach 6,6 Millionen Euro in 2001 und 61,3 Millionen Euro in 2002 ein absoluter
Verkaufserfolg. Platz vier belegte die Ideenkapital mit ihren Mediastream-Fonds.
Ganze 231,5 Millionen Euro kamen in 2003 zusammen. Als Geheimnis ihres Erfolges
haben alle vier Anbieter zwei Dinge gemeinsam: Großzügige Finanzbeamte in München
und sicherheitsorientierte Konzepte.
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