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Umsatzeinbruch: Windkraft-Fonds
Der stetigen Aufwärtsentwicklung von New Energy-Fonds wurde ein jähes
Ende beschert. Nach dem Rekordjahr 2002 mit 432 Millionen Euro kam die
überwiegend in Windkraftanlagen investierende Branche im vergangenen
Jahr noch auf 343 Millionen Euro Anlegerkapital. Das inklusive der
Bankkredite realisierte Fondsvolumen belief sich auf 1,14 Millionen Euro,
da sehr stark auf zinsgünstige KfW- und DtA-Darlehen zurückgegriffen wurde.
Angeführt wird die Platzierungshitliste nun schon im dritten Jahr in Folge
von der WPD aus Bremen. Mit 45,1 Millionen Euro mussten sie allerdings einen
in etwa marktkonformen Umsatzrückgang hinnehmen. Schon deutlich dahinter
landete die erstmalig zweitplatzierte GHF aus Leer. Sie sammelten 26,7
Millionen Euro bei den Anlegern ein. Platz drei ging an die DIL Deutsche
Immobilien Leasing aus Düsseldorf. Das zur Deutschen Bank gehörende
Unternehmen konnte gegen den Markttrend den Umsatz um 16 Prozent auf 23,7
Millionen Euro steigern. Erst auf Platz vier, sieben und zehn finden sich
dann die börsennotierten Gesellschaften Plambeck Neue Energien (23,5 Millionen Euro),
Umweltkontor (18,6 Millionen Euro) sowie Energiekontor (11,7 Millionen Euro).
Auffällig - wenn auch beinahe traditionell - sind die sehr optimistischen Planwerte.
Für 2004 wird eine Steigerung um gut 150 Prozent erwartet. Dies ist völlig
unrealistisch, allerdings vermutlich richtiger, als die Planwerte 2002: Im Durchschnitt
wurde ein Zuwachs von 350 Prozent erwartet. Am Ende war es ein Minus von 20 Prozent.
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