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Wer die Bank hat, gewinnt
Unter dem Strich sind die Zukunftsaussichten für dieses Jahr wieder sehr positiv.
Trotz steuerlicher Veränderungen über den fünften Bauherrenerlass bieten sich gute
Möglichkeiten der steuerlichen Gestaltung. Denn letztendlich geht es immer weniger
um anfängliche Verlustzuweisungen als um quasi steuerfreie Ausschüttungsanteile.
Vor allem Anleger, die auf dem nun schon länger anhaltenden niedrigen Zinsniveau
des Kapitalmarktes keine ansprechenden Produkte finden, suchen verstärkt nach
Alternativen. Und gerade im Nach-Steuer-Vergleich müssen sich viele Beteiligungsmodelle
nicht verstecken.
Das Argument der Streuung ist ein weiteres Thema, das viele Anleger für
Beteiligungsmodelle begeistern kann. Der offene Immobilienfonds dürfte als
Vehikel seinen Erfolgszenit bereits überschritten haben. Die
Immobilienaktiengesellschaft ist aufgrund der Abhängigkeit von der
allgemeinen Börsenstimmung nicht als sicherheitsorientiertes Investment
geeignet. Es bleibt also nur der geschlossene Immobilienfonds. Insgesamt
wird der Erfolgsfaktor Bankenvertrieb auch in diesem Jahr wieder entscheidend
sein. Es besteht wohl keine Gefahr, dass die in 2003 erstmals verstärkten
Aktivitäten schon wieder erschlaffen: Der Margendruck bleibt und die Alternativen fehlen.
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