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Versicherungen
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Umweltschäden-Versicherungen
Wenn durch ausgelaufenes Öl Grundwasser verseucht wird und umfassende Rettungsmaßnahmen durchgeführt werden
müssen, kann der Schaden schnell in die Hunderttausende gehen. Nach dem Gesetz haftet der Besitzer eines
Öltanks wegen der Gefahr für Grundwasser oder Flüsse und Seen unbegrenzt, egal ob er zum Auslaufen eines Tanks
beiträgt oder nicht. Die Gewässerschaden-Haftpflicht versichert deshalb Schäden, die durch defekte
Öltanks hervorgerufen werden. Der Versicherungsbeitrag und die Deckungssumme richten sich nach verschiedenen
Kriterien: Die Größe des Öltanks spielt dabei genauso eine Rolle wie der Standort. Ebenso wird geprüft, ob beim
Auslaufen das Öl direkt in die Erde eindringen kann. Wenn größere Gewässer oder Trinkwassergebiete in der Nähe
sind, wirkt sich dies ebenfalls auf den Beitrag aus.
Wird eine Immobilie gewerblich als Produktionsstätte genutzt, ist eine Umwelthaftpflicht-Versicherung
nötig - besonders dann, wenn mit giftigen Substanzen produziert wird. Versichert sind Schäden durch
Umwelteinwirkungen auf Boden, Luft und Gewässer. Nicht versichert sind allerdings Schäden am eigenen Gebäude.
Um Schäden am eigenen Betriebsgrundstück abzusichern, die durch Unglücksfälle bei der Produktion entstehen,
gibt es die Bodenkasko-Versicherung. Wird etwa das Erdreich verunreinigt, trägt diese Versicherung die
Kosten für die Entgiftung, beziehungsweise den Austausch des Bodens. Oft können in eine solche Police auch
weitere Leistungen aufgenommen werden. Wenn das Grundstück durch Giftstoffe verseucht wird, die durch Feuer
oder Überschwemmungen entsehen, trägt dann die Versicherungs-Gesellschaft die Kosten.
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