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Lieblinge der Privatanleger
Von Christina Winckler
Offene Immobilienfonds sind die Anlagelieblinge der Jahre 2002 und 2003. Begünstigt wurde
diese Entwicklung durch die schwache Konjunktur und die Einbrüche an den Kapitalmärkten.
Auch viele Privatanleger verloren an der Börse teilweise viel Geld. Sichere Alternativen
waren gefragt. Und diese boten die offenen Immobilienfonds.
Bis Ende des Sommers 2003 sammelten sie 14,1 Milliarden Euro ein. Bereits mehr als im Rekordjahr
2002 mit etwa zwölf Milliarden Euro. Durch die hohen Mittelzuflüsse summierte sich das Vermögen
der 22 im BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. zusammengeschlossenen Fonds
auf 85,3 Milliarden Euro. Ein Trend, der sich zumindest in diesem Jahr noch fortsetzen wird.
In den letzten beiden Monaten ergeben sich langsam Normalisierungstendenzen. Sollte jedoch die
Konjunktur wieder anspringen - vorsichtige Prognosen sprechen derzeit dafür - und die Börse
das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen, könnte sich die Situation umkehren. Das weiß die
Branche. Ihr Bestreben sei es deshalb, so Barbara Knoflach, Vorsitzende des
BVI-Immobilienauschusses, mehr Kontinuität beim Absatz zu erzielen.
Mit der Initiative offene Immobilienfonds wirbt die Branche, diese Fondskategorie als eigene
Asset-Klasse zu etablieren - ein Asset, das als Stabilisator in jedes ausgewogen strukturierte
Depot gehöre, ist deren Anspruch.
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